Neue, junge, aufstrebende Talente gefällig? Kein Problem, dann begebe man sich auf die Internetseite der Ulmer Jungs von HAVOK, zücke zehn Euronen und verlange deren erstes Full-length-Album „Rebuilding Sodom“. Was man bekommt ist grooviger Death-Metal á la Six Feet Under, nur in tight, Disbelief, nur mit Eiern und The Haunted, allerdings nicht langweilig! Eröffnet durch völliges, um meinen geschätzten Kollegen zu zitieren, „Geballer“ und einem brachialem Grind-Core Ausflug, sind die Fronten schnell geklärt und die Frisur gebügelt. Sofort und ohne groß anzukündigen geht’s gleich in Melodic Death Gefilde, immer in Begleitung von straighten Growls nach Barnes-Manier und gekonnten Scream-Kicks. Gespickt durch Thrash-Riffs, die solider nicht sein könnten, und sauberen Kuschel-Clean-Gitarrenparts ist „Rebuilding Sodom“ kreativ abwechslungsreich von Anfang bis zum jähen Ende – nach leider nur 35 Min. – ein durch und durch gelungenes Album. Jungs, da muss mehr von kommen!
11 Tracks, 35 Min.
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