Unter dem Banner der Death Metal Night sollten am diesem Tage drei Underground Metal Bands das Hamburger Logo in Schutt und Asche legen. Mir waren außer dem Headliner, der mich zu diesem Feste lockte, die anderen Bands nur über deren MySpace-Account bekannt und teilweise auch berüchtigt. ünktlich um 20 Uhr wurden die Tore geöffnet. Nach der typischen Warte- und Ankommphase legte auch die erste Band DEAD END CIRCLE gleich mit aggressiven Hardcoregeknatter los. Es tut mir Leid, aber ich kann mit solcher „Musik“ einfach nichts anfangen. Die Jungs gaben wirklich ersichtlich alles, doch mich – wie eine große Menge anderer Anwesenden – zog es wieder in das schöne Wetter vor die Tür. Etwas von der Musik gelangweilt und doch von der Meute vor dem Logo in Hochfreude versetzt, zog es mich durch gar liebliche Laute der nächsten Band – KILT – wieder wie von selbst in den fast vollen Saal des überschaubaren Logo. KILT überzeugten durch abwechslungsreiches straightes Songmaterial und den witzigen Charme des Fronters. Live ist diese Band wirklich ein jedem zu empfehlen. Man stelle sich Gorefest vor, die von den Songs her jugendlich spritzig jedoch vom Gesang her knapp nach überstandenem Rhinovirus einzuschätzen sind. Kurz wie Die Mischung zwischen Gorefest und Coal Chamber. Schließlich war es an der Zeit für NEVERDEAD die Bühne zu stürmen. Biestig und quickfidel wie einst Children Of Bodom gaben die sechs Hamburger durchweg einen guten Gig zum Besten. Gewohnt professionell – auch unter Alkohol – blieben eventuelle Patzer dem Publikum in Gänze verborgen. Leider ist allgemein bei fähigen Bands wie auch NEVERDEAD, bei denen spielfreudige und abwechslungsreiche Riffings das Gesamtkonzept komplettieren, die meist nur höchstens mittelmäßige PA-Anlage ein kleines Manko. Doch soll dies die Vorzeigeleistung der Band in keinster Weise schmälern.
Am 25.09.2008 kann man sich wiederholt von den Live-Qualitäten NEVERDEADs überzeugen, wenn sie ab 20 Uhr im Head Crash die Wände zum zittern bringen.
Bilder zur Death Metal Night gibt's HIER
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